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Geschichte in Holz
Die Basis für die heutige Firma Schipper wird kurz nach dem Zweiten Weltkrieg durch Albert Ensing gelegt. Um 1946 herum versorgt er über seine Holzfirma die Bergwerke in Limburg mit Stuckholz. Das Holz daβ er dafür benötigt, wird in den Wäldern der niederländischen Provinz Drenthe geschlagen. Viele Jahre später (ca. 1965) wenn der Groβteil der Bergwerke in Limburg geschlossen wird, konzentriert Ensing sich auf den Bau von Scheunen und Garagen. Ab 1976 wird der Schwiegersohn von Ensing, Harm Schipper, Teilhaber der Firma und ab diesem Zeitpunkt führt das Unternehmen den Namen "Houthandel Ensing-Schipper", mit Niederlassung in Nieuw Buinen. In einer bescheidenen Produktionsscheune produzieren Ensing und Schipper, dabei geholfen von ihren Ehegattinnen, viele Tage und Nächte in Handarbeit Garagen und Scheunen.
1978 entschließt sich die Firma zur Erweiterung. In Nieuw Buinen wird ungefähr fünftausend Quadratmeter Grund gekauft, worauf noch die damalige Volksschule "School 35" stand. Kurze Zeit später werden dort die derzeitigen Schuppen gebaut. Der Personalbestand wächst auf zehn Mitarbeiter. Wegen seiner Gesundheit zieht Albert Ensing sich Anfang der achtziger Jahre aus der Firma zurück. Danach beschäftigt er sich mit der Betreibung eines kleineren Holzhandels. Harm Schipper macht mit der Firma weiter. Damit aber keine Irrtümer entstehen, macht er dies unter dem Namen "Houthandel Schipper".
Houthandel Schipper wächst in den darauf folgenden Jahren explosiv. Pro Jahr werden hunderte von Holzgaragen produziert und in Deutschland stellt man dutzende von Ferienwohnung auf. Auch der Verkauf von Holz und später auch Baumaterialien kennt ein stetiges Wachstum. Außergewöhnlich ist der groß angelegte An- und Verkauf von Eisenbahnschwellen, die durch Harm Schipper mit Schiffsladungen eingekauft werden. Ende der achtziger Jahre hat Houthandel Schipper ca. 35 Mitarbeiter. Die Firma hat im Norden der Niederlande einen Namen aufgebaut, dem man vertraut.
Das Jahr 1992 ist das Jahr der Veränderungen. Man lässt das alte Konzept von Schipper fahren. Die Söhne von Harm Schipper, Eddy und René, treten in die Firma ein. Eddy, der älteste Sohn, wird sich als Geschäftsmann ganz auf den Einkauf verschiedenster Produkte orientieren und führt den Verkauf von Pflastermaterialien ein. Das Netzwerk von Lieferanten breitet sich aus bis hin zu Zulieferbetriebe weit über die niederländische Grenze hinaus. René, der jüngste der beiden Söhne, konzentriert sich anfangs auf den Holzbau, spezialisiert sich dann aber in das Qualitäts- und Finanzmanagment und die Planung.
Im Laufe der neunziger Jahr fängt eine neue Periode des Wachstums für Schipper an. Das Unternehmen hat sich dann auf drei Aktivitäten spezialisiert: Holzbau, Bau- und Gartenholz und Pflasterung. Die Abteilung Holzbau entwirft und produziert zur Zeit Holzscheunen, Schuppen, Garagen, Blockhäuser und Gartenhäuschen für den niederländischen und deutschen Absatzmarkt. Die Abteilung Bau- und Gartenholz verkauft jede Art von Holz- und Tafelwerk für den Hausbau und den Heimwerker. Die Abteilung Pflasterung liefert verschiedene Pflaster für verschiedene Anwendungsbereiche.
1997 entschließt man sich die Aktivitäten für den Privatmarkt zu erweitern. Für diesen Zweck eröffnet Schipper eine neue Niederlassung in Coevorden; Schipper Coevorden. Damit Schipper die Übersicht über die ganze Firma behält, bringt man die Aktivitäten zum Grossteil unter in der "Gihabo Groep". Die "Gihabo Groep" garantiert eine gute Verwaltungs- und Qualitätskontrolle.
Am Anfang des Millenniums hat Schipper mehr als vierzig Mitarbeiter und mehr als viertausend Quadratmeter Lager- und Produktionshallen. Das Ausstellungsgelände wurde auf ca. fünfundzwanzigtausend Quadratmeter vergrößert. Im Mai 1997 wurde Schipper für seine Aktivitäten das NEN-EN-ISO 9002 Zertifikat anerkannt.
Am 12.September 2001 eröffnet Schipper eine nagelneue Verkaufsabteilung in Stadskanaal, De Steenhouwer 20. Die Firma verfügt dort über einen großen überdachten und beheizten Ausstellungsraum, mit schönen Holzbaumodellen, viele Arten von Mosaikpflaster und Gartenholz. Die Bau- und Gartenabteilung sowie die ganze Produktion bleiben in Nieuw Buinen Neben dem Ausstellungsraum öffnet Schipper ein nagelneues Gartenzentrum. In den darauf folgenden Jahren spezialisiert Schipper sich weiter im Holzbau. Das Produktangebot wird immer ausführlicher. Schipper ist inzwischen überregional einer der Größten im Holzbaumarkt. Damit man der immer wachsenden Holzbauabteilung die volle Aufmerksamkeit widmen kann, wird das komplette Gartenzentrum verkauft und der Verkauf von Baumaterialien wird so gut wie eingestellt. Die Kernqualitäten des Unternehmens waren Holzverarbeitung, sind Holzarbeiten und bleiben beim Holzbau. Die zusätzliche Aufmerksamkeit und der Einsatz für den Holzbau haben sich gelohnt.
Während der Saison 2007 hat Schipper ca. 70 Mitarbeiter. Die Niederlassung in Nieuw Buinen ist ausschließlich für die Produktion. Der Verkauf findet in Stadskanaal und Coevorden statt. 2007 wird der Ausstellungsraum in Stadskanaal wiederum angepasst und mit neuen Modellen ausgestattet. So gibt es die traditionellen Modelle, aber auch große Feldscheunen aus Eichen- und Lärchenholz, Ferienhäuser, Garagen und Wochenendhäuser. Coevorden, inzwischen hauptsächlich in Pferdeställen spezialisiert, bekommt Anfang 2008 ein nagelneues Ausstellungsgelände.
Schipper, im Jahre 1946. Ein zuverlässiges und vielseitiges Unternehmen, spezialisiert im Holzbau. Schipper, seit 1946. Dank dem Einsatz und der Verbundenheit aller Mitarbeiter, bereit für die Zukunft
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